Die Grundidee unserer Konzepte zur Gesundheitsförderung entwickelte sich aus der Feststellung, dass die meisten ärztlichen Empfehlungen zur gesunden Lebensführung eher auf Mythen beruhen als auf medizinischen Erkenntnissen („Butter schadet dem Herzen“, „Wer läuft, lebt länger“, „Abnehmen ist gut für den Kreislauf“, usw.). Wenn man die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Seele aktivieren will, muss man etwas mehr über die komplexen Wechselbeziehungen zwischen den verschieden Teilsystemen des menschlichen Körpers wissen, die eng miteinander vernetzt sind und über verschiedene Botenstoffe miteinander kommunizieren. Dies gilt insbesondere für das Nervensystem, das Hormonsystem und das Immunsystem, und auch für die Gene, die früher als Träger der Programme für die unveränderlichen Anteile unserer Entwicklung gesehen wurden, während wir heute wissen, dass auch deren Aktivität maßgeblich durch unsere Lebensgewohnheiten beeinflusst wird. Während zeitlich eng begrenzter Stress die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit dieses sehr komplexen Systems stärken kann, führen starke Dauerbelastungen meistens zu einem „Ausbrennen“, das mit chronischen Dauerschädigungen einhergehen kann. Gesundheitsempfehlungen und Schulungsprogramme zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte unseres Körpers sollten daher nicht nur auf Veränderungen der Ernährung und vermehrte Bewegung ausgerichtet sein, sondern auch Entspannungsmethoden, Einstellungsveränderungen oder auch Veränderungen der Bewusstseinsprozesse mit einbeziehen.
Hinweise auf Veranstaltungen zu diesen Themen finden Sie auf der Seite „Seminare“ dieser Homepage, ausführliche Literatur über eigene Forschungsarbeiten zu verschiedenen Aspekten dieses Themenkreises unter „Publikationen“.






